Heimatverein Rheinbreitbach: Ausflug in das Beueler Heimatmuseum

Der Rheinbreitbacher Heimatverein macht sich auf zu einem Besuch bei den „Kollegen“ vom Heimat- und Geschichtsverein in Bonn-Beuel in der Wagnergasse 4.  Das stadtgeschichtliche Museum ist in einer der ältesten noch erhaltenen Fachwerkanlage Beuels untergebracht. Das Ensemble besteht aus einem Backsteinhaus, einer Scheune, dem Wohnhaus mit Hausgarten und Stall sowie dem Denkmalhof.

Das Backsteinhaus zeigt die historische Entwicklung der örtlichen Umgebung und ihrer Menschen von der Bronzezeit an in vielen Exponaten. Aus der Zeit des Kaisers Augustus  stammt  die Nachbildung eines Legionärs in kompletter  Kriegsausrüstung. Ein Deutschordenritter  im vollen Ornat ist als Teil der Kirchengeschichte  im Rheinland zu bewundern. Dazu gesellen sich zahlreiche Objekte und Belege aus Handwerk und Handel im Wandel der Zeiten. Die Scheune aus dem 17. Jahrhundert  zeigt  mit eindrucksvollen Exponaten die Bedeutung Beuels als Zentrum von Fischerei, Wäscherei und Schifffahrt in vorindustrieller Zeit.  Das Wohnhaus beherbergt  außer einer  Küche, eine Schlaf- und Schulstube  auch eine Friseurstube aus der Jahrhundertwende. Im Hausgarten duften alte Kräuterpflanzen und in den Ställen gibt es neben vielen landwirtschaftlichen Geräten auch eine eingerichtete Schlosserei und eine Schmiede zu besichtigen. Ein Besuch lohnt sich!

 

Kommen Sie mit uns nach Bonn-Beuel ins dortige Heimatmuseum am Mittwoch, den 17. August! Treffpunkt zur Bildung von Fahrgemeinschaften ist um 17.30 Uhr auf dem Renesseplatz. Die Besichtigung mit Führung ist kostenlos, um Spenden wird gebeten. Anmeldungen bis zum 14. Mai bei Heike Riznar Tel.: 02224- 9010197  oder Jürgen Fuchs: 02224-2876. Alle Heimatfreunde und Gäste sind herzlich eingeladen! 

Selbsthilfegruppe ILCO* Terminankündigung

Das nächste Treffen der Selbsthilfegruppe findet am Donnerstag, den 11. August 2016 um 17.00 Uhr in der Cafeteria im Franziskus Krankenhaus Linz statt. Der Folgetermin ist für Donnerstag, den 08. September 2016 um 17.00 Uhr im Krankenhaus Maria Stern in Remagen vorgesehen.

Aus organisatorischen Gründen bittet das Verbundkrankenhaus Linz-Remagen um eine kurze Anmeldung unter qm@krankenhaus-linz.de oder unter 02642 28-245. Selbstverständlich können Sie auch ohne vorherige Anmeldung an der Veranstaltung teilnehmen.

* Deutsche ILCO: Leben mit Stoma oder Darmkrebs

Statt Reisen Bonn

Sa. 13.08.2016, 12:00   

Hauptbahnhof Bonn
Der Bonner Hauptbahnhof war nicht nur viele Jahre der ͈Große Bahnhof“ für die Bonner Republik, sondern schon seit seiner Entstehung einer der schönsten Bahnhöfe Deutschlands.
Wir erkunden den Bahnhof von allen Seiten, erläutern die Baugeschichte und erklären, wie dieser Verkehrsknoten funktioniert. Wer hält den Betrieb am Laufen, woher kommen die Ansagen, wer gibt die Signale? Welcher Plan läuft eigentlich ab, wenn eine der Rheinschienen gesperrt werden muss?
Treffpunkt: Hauptbahnhof Bonn, am Info-Point in der Bahnhofshalle
Dauer: ca. 2 Stunden
Beitrag: € 10,- / 8,-€

Sa.  13.08.2016, 14:00   

Bonn – Residenz der Kurfürsten  
Sie waren mächtig, gebildet, fromm und manchmal auch kurios. Die Kurfürsten, die ihre Residenz nach Bonn zur Hauptstadt des wohl bedeutendsten Kurfürstentums machten.
Bis heute ist das Stadtbild geprägt von der Kurfürstenzeit und bis heute hat ihr Wirken deutliche Spuren in Bonn hinterlassen: Ob als Erbauer der neuen Schlösser, als Gründer der ersten Universität oder als Förderer der schönen Künste.
Von Joseph Clemens über Clemens August bis hin zum letzten Kurfürsten Max Franz zeigen wir die Orte ihres Wirkens und erzählen von den Besonderheiten und Kuriositäten, wie etwa vom Verbleib der Leiche des Kurfürsten Clemens August.
Treffpunkt: Hauptportal Bonner Münster
Dauer: ca. 2 Stunden
Beitrag: € 10,- / 8,-

Sa.  13.08.2016 ,14:00   

Der Drachenfels
Von Steinen, Romantikern und der Domkaule
Für den Bau des Kölner Domes wurden fast ausschließlich die Steine des Drachenfelses benutzt. Wir folgen den Spuren der Steinhauer, Romantiker und Dombaumeister und suchen die Orte der Steinbrüche und die Domkaule auf. Zwischenzeitlich nutzen wir die neuzeitliche Drachenfelsbahn. Auf dem Gipfel können wir den Blick bis zum Kölner Dom genießen.
Treffpunkt: Siebengebirgsmuseum, Kellerstraße 16, Königswinter
Dauer: ca. 3 – 4 Stunden
Beitrag: € 15,- (inkl. Zahnradbahn)
Strecke: ca. 6 km, teilweise steiler Auf- und Abstieg

So.  14.08.2016, 11:00 

Citycaching – Die GPS-Tour durch Bonn*
Mit der GPS-Tour ”City-caching” begeben wir uns mal wieder auf neues Gelände, besser gesagt auf neues Stadt-Gebiet. Denn was im Gelände als Geocaching schon Millionen von Fans gefunden hat, können Sie jetzt auch in der Stadt Bonn erleben.
Mit Hilfe modernster Technik gilt es, unbekannte Orte in Bonn zu finden, knifflige Rätsel und lösen und geheimnisvolle Inschriften zu entschlüsseln. Um die Aufgaben lösen zu können, werden Sie zu Anfang ausführlich in die GPS-Technik eingeführt.
Bringen Sie ruhig ein Mitbringsel für diese Tour mit, denn wir arbeiten mit Micro- und Nano-Caches, die nach alter Cacher-Regel geleert und wieder gefüllt werden sollen.
Treffpunkt: Beethovendenkmal, Münsterplatz
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Beitrag: € 12,- / 10,-
*Hierfür ist eine Anmeldung erforderlich!

So. 14.08.2016,  11:00   

Das Villenviertel in Godesberg
Das „Villenviertel” in Bad Godesberg wird mit all seinen Facetten und mit seiner Entstehungsgeschichte vorgestellt. Dabei bleiben wir nicht nur vor prachtvollen Villen und den floral gestalteten, gusseisernen „Gartenzäunen” stehen, sondern erzählen auch von ihren Bewohnern und Lebensumständen.
In kleinen Porträts stellen wir historische Persönlichkeiten des „Villenviertels” vor: z.B. den „Drängler” oder Gerhard Rohlfs, einen der bekanntesten Afrikaforscher der damaligen Zeit. Außerdem Julius Axenfeldt, den eifrigen und weitschauenden Missionar und Sozialarbeiter, Willy Maas, der ohne Übertreibung als „Star-Architekt” des Viertels gelten kann, und schließlich den Bauunternehmer Düren und seine Privatstraße.
Treffpunkt: Bahnhofshalle Bad Godesberg
Dauer: ca. 2 Stunden
Beitrag: € 10,- / 8,-

So. 14.08.2016, 14:00   

Jüdisches Bonn
Die jüdische Gemeinde in Bonn gehört zu den ältesten in Deutschland. Die Führung, beginnend auf dem Friedhof an der Römerstraße, soll die Vielfältigkeit jüdischen Lebens in dieser Stadt aufzeigen. Hinter den Grabsteinen des jüdischen Friedhofs verbirgt sich Bonner Stadtgeschichte. Die angrenzende Nordstadt war Mittelpunkt des ostjüdischen Lebens. Das Bonner Ghetto am Rheinufer war über Jahrhunderte Zentrum jüdischer Lebensweise. Die Universität und das akademische Leben war geprägt von Mitgliedern der jüdischen Gemeinde. Heute wächst die Gemeinde wieder stetig an. Die Führung endet an der Universität.
Treffpunkt: Jüdischer Friedhof Römerstraße (Ecke Augustusring)
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Beitrag: € 10,- / 8,-

http://www.stattreisen-bonn.de
info@StattReisen-Bonn.de

Pfarrfamilienfest in St. Martin Selhof

Am 28. August 2016  feiert die Pfarrgemeinde St. Martin in Selhof ihr Pfarrfamilienfest. Um 10 Uhr beginnt die heilige Messe zum Kirchweihfest in der Kirche, anschließend zieht die Pfarrprozession durch Selhof  Der Prozessionsweg ist Menzenberger Straße aufwärts, Karl-Simrock-Straße bis zum Schützenhaus, dort ist der erste Segensaltar. Dann geht es durch die Brunnenstraße bis zur Martinskapelle, dort ist der zweite Segensaltar, weiter durch die Selhofer Straße, links in die Schulstraße, rechts in die Menzenberger Str. an der Kirche Schlusssegen

Nach dem Schlusssegen beginnt gegen 12 Uhr das Pfarrfamilienfest auf dem Kindergartengelände. Dort werden Speisen und Getränke zu familienfreundlichen Preisen angeboten. Die Bruchhausener Blaskapelle unterhält zum Frühschoppen mit zünftiger Musik. Nachmittags unterhält sie eine Liveband. Ab 14 Uhr ist im Kindergarten Tag der offenen Tür. Man kann die Räumlichkeiten besichtigen und sich informieren. In den Gruppen wird gebastelt etc. Die KJG Selhof bietet Spiele für die Kinder an.

Die Cafeteria öffnet um 14.30 Uhr, ebenso der Waffelstand. Ab ca.17 Uhr werden frische Reibekuchen angeboten. Es soll ein gemütlicher Familientag werden, mit Begegnungen und Gesprächen in froher Runde.

Der Pfarrausschuss bittet um Kuchen- und Salatspenden, damit Salatbar und Cafeteria gut bestückt werden können. Listen zum Eintragen liegen in der Kirche und im Kindergarten aus, oder telefonisch bei E. Irmgartz 4699 melden.

Bad Honnefs Weg zur Inklusion: Einladung zu sechs Bürgerwerkstätten im Rathaus der Stadt Bad Honnef

Bad Honnef. Der nächste Meilenstein für die Inklusionsplanung der Stadt Bad Honnef folgt: Alle Bürger und Bürgerinnen, denen das Thema am Herzen liegt, werden aufgerufen ins Bad Honnefer Rathaus zu kommen, um sich an den sechs Bürgerwerkstätten aktiv zu beteiligen und die Stadt bei der Erstellung des Inklusionskonzeptes inhaltlich zu unterstützen.

Inklusion ist die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen in allen Lebensbereichen. Wörtlich übersetzt bedeutet das Wort Zugehörigkeit. Die UN-Behindertenrechtskonvention hat Inklusion als Menschenrecht festgesc011 LOGO_05hrieben. Sie ist beispielsweise durch Barrierefreiheit oder verständliche Behördensprache zu erreichen.

Als erster Schritt hatte im vergangenen Jahr eine gut besuchte öffentliche Auftaktveranstaltung stattgefunden. Jetzt werden die Bürger und Bürgerinnen eingeladen, die Ergebnisse der Auftaktveranstaltung zu beleuchten, um dann die zukünftigen Mittel und Wege für das Inklusionskonzept zu planen. Da gerade sie die Experten für ihre, unsere Stadt sind, können sie in den sechs „Experten-Werkstätten“ die besten Ergebnisse liefern.

Ziel ist es, bestehende Angebote mit Inklusionscharakter auf deren Bekanntheit, Nachfrage und Auslastung hin zu untersuchen, zu bewerten und zu priorisieren, um etwaige Lücken in der Versorgung festzustellen. Entwickelt werden Ziele und Handlungsempfehlungen für die Politik sowie die anderen Akteure und Akteurinnen.

Die Bürger und Bürgerinnen werden in Kleingruppen diskutieren und gemeinsam in mehrstufiger Gruppenarbeit systematisch Ergebnisse, Impulse und Ideen erarbeiten.

Damit die Gruppenarbeiten optimal durchgeführt werden können, wird eine vorherige Anmeldung zu den einzelnen Veranstaltungen erbeten.

Kontakt: Iris Schwarz, Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Telefon 02224/184-140, Fax 02224/184-4140, E-Mail iris.schwarz@bad-honnef.de.

Die Veranstaltungen finden im Rathaus, Rathausplatz 1, 53604 Bad Honnef, in Raum 001 (Erdgeschoss) jeweils von 19.00 bis 21.00 Uhr wie folgt statt:

Dienstag, 06.09.2016, Bildung und Erziehung

  • Kindertagesstätten
  • Kindertagespflege
  • Grundschule
  • Offene Ganztagsschule
  • Weiterführende Schulen
  • Jugendarbeit, Jugendberufshilfe

Mittwoch, 14.09.2016, Kultur, Sport (Bildung)
Dienstag, 18.10.2016, Städtebau (öffentlicher Raum)

Mittwoch, 02.11.2016, Erwerbsleben

Mittwoch, 23.11.2016, Senioren

Dienstag, 13.12.2016, Inklusion als Gesamtaufgabe

 

Die Beauftragte für Menschen mit Behinderung Iris Schwarz freut sich, möglichst viele Menschen zu den Veranstaltungen begrüßen zu können.

Kultur Treff im Weingut Broel

präsentiert Ihnen am Freitag 12. August 2016 um 20 Uhr einen ganz besonderen Abend mit der „Thuya-Band“

Musik mit dem Anspruch an echtem Gefühl & Vielseitigkeit ! Einfach Musik voller Spannung. Lassen sie sich diese nicht entgehen.

 Drei engagierte Musiker & Freunde aus Hennef, Lohmar & Vettelschoß stehen für melodischen Rock, Groove & Funk mit jazzigen Einflüssen und zaubern kreative, energiegeladene und extravagante Kompositionen mit Ohrwurmcharakter auf die Bühne. Ihre eigenen Kompositionen enthalten ausgefeilte, manchmal ergreifende Popmelodien mit jazzigen Arrangements und überraschende Tempo-, Melodie- und Harmonik Wechsel bei südländisch-flotter rhythmischer Grundstimmung. Musikalität, Spielfreude und die Liebe zum musikalischen Detail zeichnen die Musiker um den Bandleader Patrizio Guericke aus. Die „Thuya-Band“  kann man nicht einfach nur hören, sondern muss sie genießen, wie einen guten Wein.

Der Eintritt beträgt 5,-€ pro Person, Kinder zahlen keinen Eintritt.

Hintergrundinformationen: Speisen werden für einen kleinen Beitrag angeboten und Getränke gibt es über das Weingut Broel in Bad Honnef Rhöndorf. Der Honnefer Kulturtreff besteht seit nunmehr 25 Jahren und ist längst zu einer Institution geworden. Ausgehend von einer privaten Initiative, unterstützt von der  SPD Bad Honnef und den Grünen, hat sich der Kulturtreff zum Ziel gesetzt, Musik, Theater, Kabarett für jedermann bei Getränken und hausgemachten Speisen zu einem günstigen Preis anzubieten. Die Vielfalt der bisher dargebotenen Programmpunkte würde auch einer Großstadtbühne alle Ehre bereiten.

Tagesausflug des Kirchenchores Cäcilia Aegidienberg

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen; und so erlebten wir, der Kirchenchor aus Aegidienberg, einen schönen Tag in Bad Honnef und Königswinter, begleitet von Renate Mahnke, unserer Reiseleiterin für diesen Vormittag, die uns Ausführliches und Interessantes über unsere schöne Heimatstadt zu erzählen wusste.

Doch beginnen wir vo009 P1090658 (2)n Anfang an:

Sonntag, 3. Juli 2016, 9 Uhr, wir sind reisefertig. Auf dem Marktplatz wartet unser Bus, vor dem uns Frau Mahnke schon freundlich empfängt und mit Audiogeräten nebst Kopfhörern ausstattet. Unser erstes Reiseziel: Bad Honnef.

Unsere Reiseleiterin beginnt schon im Bus mit der Führung, d.h. wir erfahren gleich etwas über die Servatiuskapelle: Sie soll in enger Verbindung mit der Servatiuskirche in Siegburg gestanden haben.

Im Schmelztal selbst befanden sich Erzgruben. Eine Grube im Einsiedlertal, erst ‚St. Theresia‘, später ‚Glückliche Elise‘ genannt, war von 1753 bis 1815 und von 1847 bis 1868 in Betrieb.

Am Ende des Schmelztales steht heute noch die Ruine der Wäscherei Mesenholl. Von hier aus wurde über ein Drahtseil die Wäsche der Lungenheilanstalt Hohenhonnef rauf und runter transportiert.

Vom Schmelztal aus biegen wir nach Selhof ab, das früher auch als Mürerdorf (Maurerdorf) bezeichnet wurde, da dort sehr viele Maurer lebten. Wir halten auch noch kurz am alten Kapellchen, das von Bergleuten aus Selhof und Rheinbreitbach errichtet wurde.

Weiter geht die Fahrt nach Menzenberg, wo wir Interessantes über die Zickelburg erfahren: hier trafen sich die Gebrüder Grimm regelmäßig mit Karl Simrock, mit dem sie freundschaftlich verbunden waren.

Nun passieren wir das große, alte Weingut Menzenberg und kommen zum Schloss Hagerhof, das im 19. Jahrhundert Herrensitz der Familie Farina war. Deren Vorfahre Johann Maria Farina kreierte einst das erste Kölnisch Wasser. Seit 1960 ist der Hagerhof ein privates Gymnasium mit Realschulzweig. Frau Mahnke macht uns auf den schön angelegten Schlosspark aufmerksam.

Nun fahren wir zum Stadtteil Mülheim. Mülheim liegt direkt am Rhein und hatte einen kleinen Hafen. Mit dem Bau der rechtsrheinischen Bahnstrecke Ende des 19. Jahrhunderts und dem Bau der Bundes­straße 42 in den 1950er Jahren wurde Mülheim vom Rest der Stadt abgeschnitten. Seitdem liegt es unterhalb eines Brückenbauwerks (Honnefer Kreuz). Einige Fischer- und Schifferhäuser aus der Zeit des Hafenbetriebs sind noch erhalten. Unmittelbar an der Eisenbahnlinie befand sich früher eine Emulsions­fabrik, wo der Fabrikant Zalewski den berühmten Lebertran herstellte. (Generationen von Kindern haben jenen „geliebt“!) Heute befindet sich in einem der alten Fabrikgebäude die Firma Schrader, die Ersatzteile für Haushaltsgeräte vorrätig hat.

Von Mülheim aus hat man einen guten Blick auf den alten Friedhof und die sogenannten Petersbauten. An dieser Stelle stand früher die Villa Weckbecker, in deren Garten die Drachenquelle erstmals sprudelte.

Weiter geht es zur Karlstraße. Sie verdankt ihren Namen dem Freiherrn von Proff, dem Gründer des KSI, des Katholisch-Sozialen Instituts, das ursprünglich als Priestererholungsheim erbaut wurde. Von hier aus kann man auf die ehemalige Handelsschule St. Anno blicken, benannt nach dem Kölner Erzbischof Anno II.  Heute steht hier ein moderner Gebäudekomplex, in dem sich die Internationale Hochschule Bad Honnef – Bonn (IUBH) befindet.

In der Luisenstraße  halten wir kurz vor der Erlöserkirche, deren Erbauung 1886 beschlossen wurde. Kaiserin Auguste Viktoria übernahm in einer späteren Bauphase die Schirmherrschaft. Wilhelm II. griff mit einer eigenen Bleistiftzeichnung in die Planungen ein und setzte als Turmabschluss die in Norddeutschland verbreitete „Bischofsmütze“ durch.

Weiter geht die Fahrt zum Edelhoff-Stift. 1916 erwarb Richard Heinrich Edelhoff diese Villa und richtete hier ein Kindererholungsheim ein. In den 60er Jahren war die Villa Teil der Kurklinik.

Unser nächstes Ziel ist das Hölterhoffstift. Die Elly Hölterhoff – Böcking – Stiftung 1906 – 1939 war ein Stift für insgesamt zwölf gebildete Damen protestantischer Konfession und eine Haushaltungsschule für Mädchen aus ärmeren Familien. Die zwölf Damen der höheren Gesellschaft bildeten die Mädchen in Hauswirtschaft aus. Ab 1939 wurde das Haus als Seniorenheim genutzt.

1974 wurde das Haus an die Deutsche Physikalische Gesellschaft verkauft, die dann in dem Gebäude das Physikzentrum Bad Honnef eröffnete. Im Erdgeschoss der Villa hängen die Portraits aller Physiknobelpreisträger, die auch alle einmal hier im Hölterhoffstift zu Gast waren.
Hier entstand auch das „Honnefer Model“, Vorläufer des heutigen BAföG.

Von da aus spazieren wir zum Reitersdorfer Park: Hier stand im 13. Jahrhundert eine Burg, die von den Rittern der Löwenburg errichtet worden war. Mitte der 1960er Jahre wurde hier im Park die dritte Kurklinik geplant. Dieses Vorhaben fand ja bekanntlich schnell ein Ende, da den Honnefern die Kurerlaubnis entzogen worden war. So machte man sich daran, die alten Burgmauern im Reitersdorfer Park, so sie denn noch vorhanden waren, wieder freizulegen.

Und nun geht es zum Honnefer „Misthaufen“, heute bekannt als Meßbeuel. Im Mittelalter befand sich hier wohl eine zentrale Sammelstelle, die Zehntscheune, wo die Honnefer früher ihren Zehnten abliefern mussten. Heutzutage erfolgt die Abgabe ganz bequem über den Lohnsteuerabzug auf der Gehaltsabrechnung.

Nun führt uns unsere Reiseleiterin in den Garten der Villa Schaaffhausen und kann uns auch hier wieder viel zur Geschichte erzählen: In den 1870er Jahren war das Haus ein Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens; auch Kronprinz Wilhelm, der spätere Kaiser Wilhelm II., weilte 1876 hier und pflanzte hier im Garten die „Kaisereiche“. Nach dem Tod seiner Frau Anna ließ Schaaffhausen einen klassizistischen Rundtempel für sie errichten.

Auch die nähere Umgebung, wie die Anna Kapelle und das Annatal, haben ihren Namen der verstorbenen Anna Schaaffhausen zu verdanken.

1926 kam die Villa an das Erzbistum Köln, das kleinere Anbauten erstellen ließ und nach dem Zweiten Weltkrieg ein Kinderheim einrichtete. Im Herbst 1963 erholten sich hier auch die geretteten Bergleute von Lengede (Das Wunder von Lengede). Seit 1988 wird die Villa als privat betriebenes Gesundheitszentrum genutzt.

Hier in Rommersdorf geht unsere Führung zu Ende und wir verabschieden uns von Frau Mahnke. Wir haben von ihr sehr viel Neues über unser schönes altes Städtchen erfahren: Adel, Wissenschaftler und Gelehrte waren hier zu Gast und in Honnef gab es schon früh Industrie.

So viel „Input“ macht hungrig und wo kehrt man in Rommersdorf ein? Natürlich in das alte Traditionswirtshaus: Weinhaus Steinbach. Bei einem schmackhaften Essen und einem guten Tropfen tauschen wir uns noch einmal entspannt über die gelungene Stadtführung aus.

So können wir uns gestärkt unserem 2. Tagesziel, dem Drachenfels, widmen. Unser Bus bringt uns nach Königswinter und die Zahnradbahn befördert uns hoch auf das Plateau. Bei schönstem Sonnenschein wird uns die Zeit hier nicht lang und einige von uns steigen bis zur Ruine hinauf, um von dort die Aussicht zu genießen.

Als dann doch zum Aufbruch gepfiffen wird, findet sich noch ein wanderfreudiges Grüppchen, das munter vom Drachenfels zum Treffpunkt „Margarethenhöhe“ wandert. Die anderen relaxen noch etwas und kommen dann mit dem Bus zum Treffpunkt, um dort die Wanderer einzusammeln. Am späten Nachmittag sind wir wieder in Aegidienberg. Es war für uns alle ein schöööner Tagesausflug.

Das Credo (in unum deum) zum Schluss:

Warum in die Ferne schweifen,  wenn das Gute …………….

(Gudrun Schade)

TV Eiche präsentiert: STRONG by Zumba™

Intervalltraining zu Musik!
Kraftvolle, lebendige Rhythmen begleiten hochintensives Cardio- und Muskeltraining. Dieses begeisternde Workout arbeitet mit dem eigenen Gewicht, mit Steigerungen der Belastung, Rumpf- und Funktionstraining – und das alles in einem dynamischen, zielgerichteten Kurs, der jedes Mal den ganzen Körper fordert! Mit Tempo und kräftigen Beates werden Leistung, Kraft, Geschwindigkeit, Ausdauer und Beweglichkeit trainiert!

Das Angebot findet als Workshop statt am 7., 14., 21. und 28. September 2016 von 18.30 Uhr – 19.30 Uhr in die Eiche Halle, Berck-Sur-Mer-Straße 14.

Anmeldung bei der Geschäftsstelle des TV Eiche Berck-sur-Mer-Straße 14 in Bad Honnef oder über fitness@tv-eiche.de

Die Kosten betragen 10 Euro für Mitglieder der Fitness-Abteilung und 30 Euro für Nichtmitglieder.

Was der TV Eiche sonst noch bietet findet man unter www.tv-eiche.de

 

Kirchentour nach Köln

Am Montag, 15.08.2016 veranstaltet die kfd-Bad Honnef eine „Kirchentour“ nach Köln.

Treffpunkt ist um 13.15 Uhr am Bahnhof in Bad Honnef.

In Köln findet eine Führung durch die romanisch – barocke Kirche „Mariä Himmelfahrt“ (Nähe Dom) statt.

Im Anschluss ist eine Einkehr in einer Kölner Gaststätte geplant. Rückkehr zirka 20.00 Uhr.

Kosten für Fahrt und Führung pro Person 15,00 Euro, für Gäste 18,00 Euro.

Anmeldung ab sofort bei Horn, Telefon 02224 – 6523 oder bei Voll, Telefon 02224 – 940597.

Andreas Vos seit 10 Jahren bei der Spar- und Darlehnskasse Aegidienberg eG

Aegidienberg. Am 01. August konnte Andreas Vos auf 10 Jahre als Kredit- und Baufinanzierungsberater bei der Spar- und Darlehnskasse Aegidienberg zurückblicken.

Besonders im Baufinanzierungsgeschäft ist die Aegidenberger Bank ein kompetenter Ansprechpartner. Andreas Vos ist Baufinanzierungsberater und darauf ist er stolz: „Hausbau oder -kauf gehören zu den größten Investitionen in unserem Leben. Es erfreut mich immer wieder, den Kunden bei dieser wichtigen Entscheidung mit einem auf ihn zugeschnittenen Konzept zu begleiten.“

Seine berufliche Karriere begann der 41-Jährige aus Sankt Augustin nach dem Besuch des Collegium Josephinum Gymnasiums 1996 mit der Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bonn.

In der Zeit von 2000 bis 2004 absolvierte er ein Wirtschaftsstudium an der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg mit den Schwerpunkten Marketing und Unternehmenskommunikation, das er als Diplom-Kaufmann (FH) erfolgreich abschloss.

Am 1. August 2006 wec006 Voshselte er zur Spar- und Darlehnskasse Aegidienberg.

In seiner Freizeit genießt er das Familienleben mit seiner Frau und dem 1-Jährigen Sohn.

Mitglieder, Kunden, Vorstandssprecher Heinz- Peter Witt sowie Vorstand Martin Born, alle Kolleginnen und Kollegen aus der Bank sowie Freunde und Bekannte gratulieren Andreas Vos zum Berufsjubiläum.

 

Fotografie: Eva Hilger